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Was ist MIM?

Das Metal Injection Molding-Verfahren ist die Verbindung von der klassischen Kunststoffspritzgieß-Technologie und der Pulvermetallsinter-Technologie.

 
Dabei werden feinste Metallpulver und ihre Legierungs-elemente mit einem auf Kunststoffbasis hergestellten Bindersystem zu einer spritzfähigen Masse vermischt und anschließend granuliert. Das so hergestellte Ausgangs-material wird in Fachkreisen "Feedstock" genannt.

Die Weiterverarbeitung des Feedstocks erfolgt dann auf konventionellen CNC-gesteuerten Kunststoffspritzgiess-maschinen. Die zur Formgebung eingesetzten Werkzeuge sind vergleichbar mit denen, die im Kunststoffspritzgießen eingesetzt werden. Als Besonderheit ist anzumerken, dass der zu erwartende Formschwund um ein vielfaches höher liegt als in der Kunststoffverarbeitung.

Nachdem die Teile entformt sind, erfolgt in einem weiteren Schritt das Entfernen des Binders. Dieser Schritt erfolgt bei der Zollern-Mimtec AG in einem zweistufigen Prozess: In der ersten Stufe wird ein Teil des Binders mit einem Lösemittel herausgelöst in der zweiten Stufe wird der restliche Binder unter kontrollierten Bedingungen ausgebrannt.

Im letzten Verfahrensschritt erfolgt die Verdichtung der bis dahin noch porösen Teile in einem Sinterofen. Bei diesem Prozess werden die Teile bis nahe an die spezifische Schmelztemperatur aufgeheizt, bis ein Verschmelzen der einzelnen Korngrenzen erfolgt ist.

 

 


 
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